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Dienstag 22.Mai 2018

Genealogie

Abstammungsgeschichte einer Familie, die oft in Form einer Liste auf einer Stammtafel (Familienstammbaum) in der zeitlichen Reihenfolge der Lebensdaten festgehalten wird, wobei der Name des frühesten bekannten Vorfahren oben steht und die späteren Generationen in Linien direkter oder kollateraler (indirekter) Abstammung von ihm wegführen. Genealogische Stammtafeln kannte man bereits zu Zeiten der Entstehung der Bibel, vor allem das Buch der Abstammung Jesu.

Praktischer Nutzen

Das häufigste, praktische Anwendungsgebiet der Genealogie ist das Beweisen von Testamenten, bei denen man genaue Informationen über die Abstammung braucht: Nur so kann gewährleistet werden, dass das Erbe bei Streitigkeiten in den Besitz der richtigen Person übergeht. Die Genealogie wird auch eingesetzt, wenn Zweifel bezüglich der Ehelichkeit einer Person bestehen. Eines der praxisbezogensten, modernen Anwendungsgebiete der Genealogie liegt im medizinischen Bereich; Ärzte haben mit beachtlichem Erfolg genealogische Aufzeichnungen auf den Ursprung und das Wesen ungewöhnlicher Erbkrankheiten bei heute lebenden Familien untersucht.

Methode

Die traditionelle Vorgehensweise von Personen, die etwas über ihre Vorfahren herausfinden möchten, ist die Befragung von Eltern und Großeltern, da diese mit großer Wahrscheinlichkeit schriftliche Aufzeichnungen besitzen und sich oft sehr klar und genau an ihre Familie erinnern. Nach diesem ersten Schritt können Bibliotheken aufgesucht und amtliche Archive eingesehen werden, um dokumentarische Beweise aus den Aufzeichnungen von Stadt- und Dorf- gemeinden und aus kirchlichen Registern zu erhalten. In letzteren werden Ereignisse wie Hochzeiten, Taufen und Beerdigungen festgehalten. Im Westen hat insbesondere die Tradition von kirchlichen Aufzeichnungen die Stammbaumforschung sehr vereinfacht; dies ist einer der Gründe, warum sich die Genealogie zu einem verbreiteten Hobby entwickelt hat. In den dreißiger Jahren begann in der Genealogie ein Boom, der während des 2. Weltkrieges noch weiter anschwoll und seinen Höhepunkt in den siebziger Jahren erreichte, vor allem nach der Veröffentlichung des Romans Wurzeln (Roots) von Alex Haley (1976), der auf wahren Begebenheiten basiert und gezeigt hat, dass es trotz weniger existierender Aufzeichnungen mit viel Arbeit und Glück möglich ist, die Geschichte der eigenen Familie Stück für Stück zusammenzusetzen. Die genealogische Forschung ist eine wichtige Disziplin für eine benachbarte Wissenschaft, die Historik. "Genealogie", Microsoft(R) Encarta(R) 98 Enzyklopädie. (c) 1993-1997 Microsoft Corporation. Alle Rechte vorbehalten. Einleitung Diese konkrete Diffenition von Genealogie, oder sagen wir der Ahnenforschung, ist für mich aber noch nicht so recht passend, denn man kommt automatisch nicht an dem Thema der Geschichte der Städte und Gemeinden sowie der Geschichte der Regionen vorbei, so dass es sich nicht nur um die reine Erforschung des Stammbaumes dreht, also das Sammeln von Namen und Daten, sondern es geht für mich auch um die konkrete Vorstellung des Lebens meiner Vorfahren. Damit meine ich das Lebensgebiet, ihren Lebensstandard und alles was sonst noch so zum Leben gehöhrt. Da ich mich erst seit ca. 1999 intensiv um meinen "Stamm" kümmere, ist meine Erfahrung auf diesem Gebiet noch nicht allzu groß. Dennnoch möchte ich etwas aus der kurzen Zeit plaudern. Darum ist auch diese Seite entstanden. Ich möchte hiermit auch andere bewegen, sich mit Ihrer Vergangenheit, also ihren Vorfahren auseinanderzusetzen. Die Genealogie ist ein Hobby, dem man schnell verfällt wenn man sich etwas für Geschichte interessiert. Genauso ging es mir! Es wird zu einer gewissen "Sucht" das Unbekannte zu erforschen. Sich in Zeiten zurückzuversetzen die man gar nicht kennt und auch nicht nach heutigen Einstellungen und Gesichtspunkten verstehen kann. Der eigentliche Ursprung liegt bei mir in einem kleinen handgemachten Stammbaum, den ich vor ca. 12 Jahren begonnen habe. Diesen habe ich allerdings nie weitergeführt, da ich mich für andere Sachen interessiert habe und wohl auch zu jung war mich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen. Seit einiger Zeit ist dieses Interesse am eigenen Ursprung wieder größer geworden, bis jetzt zu dieser "Sucht". Dieses Hobby kann aber auch den Angehörigen auf den Geist gehen, so dass man versuchen sollte ein passendes Mass zu finden. Ein Großcousine von mir beschäftigt sich schon etwas länger intensiv mit unseren Vorfahren, so dass ich schon vieles übernehmen konnte und wir nun gemeinsam  weitersuchen können. Einen praktischen oder wirtschaftlichen Nutzen hat man von diesem Hobby nicht, es sei denn man kann es dazu nutzen den reichen Onkel in Amerika zu finden. Das Hobby oder die Aufgabe der Ahnenforschung ist vielmehr eine persönliche Befriedigung der Suche nach dem Urstamm seiner Herkunft. Die Erforschung einer großen Menge an Zufällen des Lebens. Damit meine ich, das dass entstehen von Partnerschaften der beiden Geschlechter und die daraus result- ierenden Nachfahren eine reine Zufallsbegegnung ist. Genauso die Unbekannte Größe X der historischen Reise durch die ganze Welt, weil ja keiner vorher weiß, ob er nicht vieleicht aus China stammt ( z.B.). Also das evtuelle durch- streifen anderer Kulturen und Relegionen innerhalb der eigenen Ahnenlinie. Die Methoden an die "Sucht" Genealogie heranzutreten sind in der heutigen Zeit der schönen bunten Medien wohl recht vielfältig. Eine große Hilfe, Grundlagen für meine Forschung zu schaffen ist das WWW. Über das Internet ist es möglich in der ganzen Welt Kontakte zu schliessen und Informationen zugänglich zu machen. Darum möchte ich auch auf diesen Seiten immer wieder neue Adressen für die Genealogie bekannt geben, um somit anderen die Wege zu ihrem Ursprung zu erleichtern. Ich hoffe, dass mich einige von Euch jetzt besser verstehen oder diesem zustimmen können und auch der "Sucht" nach dem Ursprung verfallen sind.
Stefan Zilt Osnabrück, den 13.01.2000

Die "Sucht" nach dem Ursprung

Dieses ist für mich mittlerweile die richtige Bezeichnung, wenn man diesem Forscherdrang unterlegen ist. Man bekommt langsam ein Gespür für die Vergangenheit, je weiter man seinen Stammbaum "zurück" verfolgt. Je weiter ich in die Vergangenheit zurückgehe, desto eher stelle ich mir die Frage: "Wie sah es damals dort aus???" Und die Antwort wird uns allen immer verschlossen bleiben, es sei dennn man könnte irgendwann eine Zeitreise unternehmen. Wenn dieses möglich wäre und man könnte anhand eines großen Fernrohres die eigenen Vorfahren sehen ( wie sie leben, wohnen, schlafen, essen usw.) würde ich mir auf jeden Fall dieses Fernrohr besorgen und aus unserer sicherer Entfernung das Treiben beschauen. Dieses auch auf die Gefahr hin, etwas zu sehen, das nicht unserem heutigen Wohlbefinden gefällt, aber die Sucht würde mit diesem Fernrohr zu ihrer höchsten Befriedigung gelangen.